Über das Projekt

Das Projekt »3D-Druck & Reparatur« war ein Verbändeförderprojekt und lief von Mitte 2017 bis Frühjahr 2019.

Es verfolgte das Ziel die Nachhaltigkeitspotenziale additiver Fertigungsverfahren, also 3D-Druck, zu nutzen, um die Wieder- und Weiterverwendung von Alltagsgeräten zu fördern und damit Ressourcen zu schonen, die für die Produktion neuer Geräte benötigt würden.

Hintergrund des Projektes war, dass der Berg von Elektroschrott stetig wächst, auch weil für viele Geräte keine passenden Ersatzteile zur Verfügung stehen oder diese nur schwierig oder zu unverhältnismäßigen Preisen zu bekommen sind. Mit Hilfe von 3D-Druckern ist es möglich, einfache Ersatzteile zu erschwinglichen Preisen herzustellen und in Altgeräte einzubauen.

Mit dem Ziel Menschen mit Know-how über die 3D-Drucktechnologie, die vor allem in Makerspaces und Fab Labs zu finden sind, mit Initiatoren von Repair Cafés und Reparaturbetrieben zusammenzubringen haben wir einige Vernetzungs-Workshops veranstaltet. Dabei konnten wir Hürden für die 3D-Reparatur, aber auch Best Practices identifizieren.

Im Zuge des Projektes haben wir Maßnahmen erarbeitet, die die Nutzung des 3D-Drucks für die Ersatzteilproduktion fördern sollen und auf dieser Website zusammen- und zur Verfügung gestellt.

So ist eine umfangreiche Materialbibliothek entstanden, die hier open source zur freien Verfügung steht und Interessierte anregen und unterstützen soll, selbst in die Thematik 3D-Reparatur einzusteigen und im eigenen Repair Café, Makerspace oder auch privat aktiv zu werden und mehr zu reparieren.

Das Projekt »3D-Druck & Reparatur« wurde vom Sustainable Design Center e.V. durchgeführt und vom Umweltbundesamt gefördert.

Auf der Maker Faire Berlin 2017 hatte Astrid die Gelegenheit das Projekt vorzustellen:

Dieses Projekt wurde gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages.


Das Thema 3D-Druck & Reparatur begleitet uns auch nach Projektende weiterhin. Bei Fragen, Ideen oder Anregungen zur 3D-Reparatur sprecht uns also gern an!

Astrid Lorenzen
astridAT@3d-reparatur.de
Hamburg

Anika Paape
anikaAT@3d-reparatur.de
Köln